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Geistiges Eigentum, Medien & IT

Wer bin ich? Landgericht Koblenz zur (begrenzten) Auskunftspflicht von Social-Media-Plattformen

Dr. Sascha Vander, LL.M.

Das Landgericht Koblenz hatte sich mit der Frage zu befassen, ob eine Privatperson vom Betreiber einer Social-Media-Plattform Auskunft zu den zu einem Profil hinterlegten Daten verlangen kann, wenn das Profil als Profilbild die Person zeigt und deren eigenes Profil auch offensichtlich imitiert. Das Landgericht hat ein solches Auskunftsrecht verneint (Beschl. v. 25.8.2025 – 2 O 1/25).

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BGH – Neues zur bösgläubigen Markenanmeldung von bekannten Zeichen

Britta Iris Lissner, LL.M.

Eine weitere Entscheidung im Zusammenhang mit den Markenrechten an dem Zeichen „Testarossa“: Der BGH hat die Anforderungen an das Vorliegen einer bösgläubigen Markenanmeldung – insbesondere, wenn diese einem bekannten Zeichen ähnelt oder mit ihm sogar identisch ist – weiter präzisiert, im konkreten Fall aber eine Bösgläubigkeit verneint (BGH, Beschluss vom 11. September 2025 - I ZB 6/25 – Testarossa).

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OLG Hamburg – Örtliche Zuständigkeit bei Handlungen im Internet

Steffen Weinberg, LL.M.

In seinem Beschluss vom 22.05.2025 – 5 W 10/25 – äußert sich das OLG Hamburg zur umstrittenen Auslegung des § 14 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 UWG und der damit verbundenen Frage des fliegenden Gerichtsstands bei Verletzungshandlungen im Internet.

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BGH zur urheberrechtlichen Bewertung sog. „Cheat-Software“ im Gaming-Bereich

Dr. Sascha Vander, LL.M.

Der BGH hat mit Urteil vom 31.07.2025 (Az. I ZR 157/21 - Action Replay II) entschieden, dass der Vertrieb einer Software, die dem Nutzer die Manipulation des Programmablaufs eines Computerspiels ermöglicht, ohne die Programmdaten des Objekt- oder Quellcodes der auf der Spielkonsole eingesetzten Spielesoftware zu verändern, nicht das Urheberrecht des Spieleherstellers an der Spielesoftware verletzt.

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BGH schränkt gesundheitsbezogene Werbung für Botanicals ein

Britta Iris Lissner, LL.M.

Der BGH setzt die aktuellste europäische Rechtsprechung auf nationaler Ebene um und stellt klar, dass gesundheitsbezogene Werbung für Botanicals/pflanzliche Stoffe in Nahrungsergänzungsmitteln verboten ist, wenn diese nicht ausdrücklich zugelassen sind oder eine der engen Ausnahmeregelungen greift (BGH, Urteil vom 05.06.2025, I ZR 109/22 – Botanicals II; vorab EUGH, Urteil vom 30.04.2025, C-386/23).

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Verarbeitung von Kundendaten zur werblichen Kundenrückgewinnung bis zu 24 Monate nach Vertragsende möglich

Dr. Sascha Vander, LL.M.

Das VG Bremen hat mit Urteil vom 23.04.2025 (Az. 4 K 2873/23) entschieden, dass ein Energieversorgungsunternehmen personenbezogene Daten ehemaliger Kunden bis zu 24 Monate nach Vertragsbeendigung zu Werbezwecken verarbeiten darf. Eine entgegenstehende Untersagungsverfügung der Datenschutzaufsichtsbehörde wurde aufgehoben.

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EuG – e-dialog vs. EUIPO

Steffen Weinberg, LL.M.

In dieser Entscheidung des EuG (Urteil vom 19.03.2025 – T-1075/23) geht es um die äußerst praxisrelevanten Anforderungen an den Nachweis der rechtserhaltenden Benutzung einer Marke.

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