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Entscheidung des Monats | EuGH: Materialvorgaben in der Leistungsbeschreibung nur im Ausnahmefall zulässig

Sarah Beard

Nach der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 16.01.2025 (C‑424/23) gilt der allgemeine Grundsatz der Produktneutralität, wonach in einer Leistungsbeschreibung nur in Ausnahmefällen auf bestimmte Produkte und Hersteller verwiesen werden darf, auch für Materialvorgaben, aus denen die Beschaffungsgegenstände bestehen sollen.

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BGH: Neues zur unlauteren Nachahmung – Bewegungsspielzeug

Britta Iris Lissner, LL.M.

Mit seiner aktuellen Entscheidung „Bewegungsspielzeug“ hat der BGH die Anforderungen an das Vorliegen einer unlauteren Nachahmung wegen mittelbarer Herkunftstäuschung unter dem Aspekt „Zweitmarke“ oder „Einschieben in eine fremde Serie“ weiter konkretisiert (BGH, Urteil vom 10.04.2025 – I ZR 80/24).

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BGH – Cornea-Implantat

Steffen Weinberg, LL.M.

Die hiesige Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 21.11.2024 – I ZR 10/24 – beschäftigt sich mit den Anforderungen an das Rechtsschutzbedürfnis.

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Sozialversicherungspflicht von Dopingkontrolleuren

Friederike Schmidt

Dopingkontrolleure üben ihre Tätigkeit in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis und nicht im Rahmen einer Selbstständigkeit aus, so entschied das LSG Baden-Württemberg (Urteil vom 18.03.2025 – L 13 BA 3631/22). Die strengen Vorgaben der Anti-Doping-Organisationen zur Durchführung der Kontrollen, die die Kontrolleure zu beachten haben, begründen insoweit die entscheidende Weisungsgebundenheit und führen – zusammen mit dem allenfalls geringfügigen unternehmerischen Risiko – zur Einordnung als abhängige Beschäftigung.

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Auszahlung von Provisionsansprüchen in Kryptowährung

Friederike Schmidt

Arbeitswelt 2.0 – Zur Erfüllung von Provisionsansprüche kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer, wenn es dessen objektivem Interesse entspricht, die sog. Kryptowährung Ethereum (ETH) übertragen. Es soll sich nach der Entscheidung des BAG (Urteil vom 16. April 2025 – 10 AZR 80/24) um einen Sachbezug i. S. v. § 107 Abs. 2 Satz 1 GewO handeln. Der unpfändbare Betrag muss allerdings in Geld ausgezahlt werden.

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