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BGH – USM Haller II

Steffen Weinberg, LL.M.

In seiner Entscheidung vom 02.07.2026 – I ZR 96/22 – beschäftigt sich der BGH mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen Möbelstücke als Werke der angewandten Kunst einzuordnen sind.

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OLG Nürnberg: Formelhafte Nichtabhilfe genügt nicht – Beschwerdeverfahren muss ernsthaft geprüft werden

Dr. Sascha Vander, LL.M.

Das OLG Nürnberg (Beschl. v. 19.05.2026 – 3 W 889/26) stärkt die Bedeutung des Abhilfeverfahrens nach § 572 ZPO und stellt klar, dass sich das Ausgangsgericht inhaltlich mit dem Beschwerdevorbringen auseinandersetzen muss. Eine lediglich formelhafte Nichtabhilfeentscheidung kann die Rückgabe der Sache an das Erstgericht rechtfertigen. Zudem bekräftigt das Gericht die Reichweite der Dringlichkeitsvermutung im Lauterkeitsrecht und legt den Mitbewerberbegriff weit aus.

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Arbeitszeugnis nach Arbeitnehmer – Entwurf – vollstreckbar!?

Kristin Zimmermann

Ein Arbeitszeugnis ist häufig Bestandteil eines gerichtlichen Vergleichs. Nicht selten vereinbaren die Parteien dabei, dass der Arbeitnehmer einen Zeugnisentwurf vorlegt, von dem der Arbeitgeber nur aus wichtigem Grund abweichen darf. Das Bundesarbeitsgericht hat nun klargestellt: Eine solche Regelung ist grundsätzlich vollstreckbar.

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Die öffentliche Hand im demokratischen Diskurs und in den Medien

Prof. Dr. Ingo Jung / Dr. Jörg Frederik Ferreau

Rechtssicher kommunizieren – Angriffe souverän abwehren Das politische Klima und der öffentliche Diskurs und sind rauer geworden. In Zeiten von Echtzeit-Kommunikation, gezielter Desinformation und KI-gestützten Manipulationen sind Behörden, Amtsträger und staatliche Unternehmen Zielscheibe von medialen Angriffen. Gleichzeitig stehen sie unter besonderer Beobachtung, wenn sie mit eigenen Äußerungen am öffentlichen Diskurs teilnehmen. Die Grenze zwischen legitimer […]

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Nachbarschutz bei festgesetzter offener Bauweise

Franziska Anneken

Das OVG Münster hat mit Beschluss vom 6. März 2026 (Az.: 10 B 69/26) klargestellt, dass die Festsetzung der offenen Bauweise im Bebauungsplan nachbarschützende Wirkung entfaltet und ein Abwehrrecht des Nachbarn gegen eine grenzständige Bebauung besteht, wenn kein Doppelhaus im Sinne der BauNVO gebildet wird.

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Berliner Verkehrsbetriebe müssen weiterhin für NIUS werben

Dr. Jörg Frederik Ferreau

Öffentliche Verkehrsbetriebe müssen diskriminierungsfreien Zugang zu ihren Werbeflächen anbieten. Hiergegen verstießen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), indem sie die Werbekampagne für das Nachrichtenportal NIUS beendeten. Das entschied das Verwaltungsgericht (VG) Berlin in erster Instanz im Eilverfahren. Der Fall beleuchtet auch die Grenzen der Äußerungsbefugnisse von öffentlichen Unternehmen.

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