„Natürlich will ich mal Deutscher Meister werden“ | Luis Üffing, KEC

Luis Üffing ist ein talentierter Nachwuchsstürmer der Kölner Haie. In seiner dritten Profisaison hofft der 22-jährige auf mehr „Eiszeit“, mehr Assists und mehr Tore. Kurz vor dem Start in die Saison 2022/23 besucht Luis die Kanzlei CBH zu einem Gespräch über seine Karriere, die Nachwuchsförderung, die Partnerschaft mit CBH sowie seine persönlichen und sportlichen Ziele.

„Junge, bist Du groß geworden“, begrüßt Nadja Siebertz, Geschäftsführerin bei CBH, den 1,89 Meter großen Modellathleten scherzhaft. Der Witz und die Vertrautheit im Gespräch haben einen Hintergrund und eine gemeinsame Geschichte. Bereits seit über sieben Jahren unterstützt die Kanzlei Luis Üffing. Der Sportler und die Anwälte trafen 2015 erstmals aufeinander – in einem Sichtungscamp des KEC e. V. für Nachwuchsspieler.

Dieses Camp markiert sowohl den Beginn einer andauernden, persönlichen Beziehung als auch den Start einer nachhaltigen Kooperation zwischen CBH und den Kölner Junghaien. „Wir haben mit dem Sichtungscamp damals ganz klein angefangen“, erinnert sich Dr. Jörg Laber, Partner bei CBH und inzwischen auch Mitglied des KEC-Vorstandes. „Wir sind in Köln verwurzelt und hatten einfach Lust, uns für unsere Stadt zu engagieren.“

Die Bekanntschaft zu Rainer Maedge, dem Präsidenten des KEC e.V., gab der Idee eine konkrete Richtung. Jörg Laber: „Der KEC ist natürlich ein Name, der für Köln steht – und darüber hinaus schien uns ein Engagement im Bereich Jugend und Sport eine gute Idee zu sein.“

Eine Idee, von der zuerst Luis Üffing profitierte, denn CBH übernahm für diesen eine „Patenschaft“. Der damals 15-Jährige überzeugte im Sichtungscamp die Kölner Trainer Philip Kipp und Rodion Pauels und sicherte sich ein Stipendium mit einem Platz im Kölner Sportinternat. „Rückblickend war das meine Eintrittskarte in den Profisport“, so Luis Üffing, „Das Stipendium hat mir den Rücken freigehalten und mir ermöglicht, den Weg zum Fachabitur mit den Anforderungen des Leistungssports in Einklang zu bringen.“

Der Umzug vom bayerischen Peißenberg mit 11.000 Einwohnern in die Millionenmetropole am Rhein war für den damaligen Jugend-Nationalspieler anfangs allerdings „… ein Mega-Kulturschock! Ich hatte zuvor noch nie eine Straßen- oder U-Bahn gesehen und war ohne meine Eltern allein angereist. Aber ich war total stolz, in Köln und bei den Haien zu sein!“

Dass sich der Nachwuchsspieler in Köln schnell heimisch gefühlt und zurechtgefunden hat, verdankt er nicht zuletzt der Unterstützung durch CBH. Luis Üffing: „Das Ankommen in Köln ist mir sehr leicht gemacht worden. Jörg (Dr. Jörg Laber, Anm. d. Red.) und sein Sohn, der in meinem Alter ist, haben mir die Stadt gezeigt und mich auch zu Profispielen eingeladen. So habe ich schnell viele neue Kontakte in Köln geknüpft. “

CBH war und ist die persönliche Beziehung zu den jungen Sportlern von Anfang an sehr wichtig gewesen. Der Fokus der Kanzlei liegt im Sponsoring eben nicht nur auf medialer Reichweite und Sichtbarkeit, das hat auch etwas mit der CBH-Unternehmenskultur zu tun. „Der Gedanke war in erster Linie, junge Sportler auf ihrem Weg zu begleiten und diese Beziehung langfristig mit Leben zu füllen – und das hat sich bis heute nicht geändert!“

So wundert es nicht, dass einige Junghaie bereits Schülerpraktika in der Kanzlei absolviert haben. Luis Üffing durfte drei Wochen in den Bereich Arbeitsrecht hineinschnuppern. Eine Zeit, die ihn zwar nicht vom Weg des Profisportlers abgebracht hat, aber doch erkenntnisreich war: „In den Gerichtsverhandlungen konnte man schon Parallelen zum Eishockey erkennen.“, erinnert er sich bis heute, denn im Ergebnis, so der Sportler, ginge es darum, sich durchzusetzen. Daher sind Neuverpflichtungen im Haie-Kader für Luis Üffing eher ein Ansporn: „Es ist im Profisport ganz hilfreich, etwas Druck zu haben. Wenn neue Spieler kommen und um die Stammplätze kämpfen, muss man automatisch mehr Gas geben. Zudem kann ich von erfahrenen NHL-Spielern natürlich noch jede Menge lernen.“

In der letzten Spielzeit konnte Luis seinen ersten von insgesamt vier Treffern erzielen und trug sich zudem mit fünf Assists in die Statistik der Haie ein. Konkrete Zielmarken für die neue Saison hat sich der Jungprofi aber nicht gesetzt. Er will die Eiszeit, die ihm Trainer Uwe Krupp einräumt, optimal nutzen und „abliefern“, wenn er die Gelegenheit bekommt. Alles andere sei bei 60 Spieltagen in der Deutschen Eishockey Liga ohnehin kaum planbar. „Unser Ziel ist es, stabil zu spielen und die Playoffs direkt zu erreichen.“

Und dann? „Natürlich will ich mal Deutscher Meister werden, aber dafür muss sehr viel stimmen.“

Bis dahin ist die Kanzlei CBH selbstverständlich auch weiterhin an der Seite des Sportlers, seit dieser Saison als offizieller Spielerpate, denn das „Eishockey-Virus“ ist längst auch auf die Anwälte übergesprungen. „Es ist etwas völlig anderes, wenn man auf der Tribüne sitzt und den Spieler mit der Nummer 42 persönlich kennt“, so Nadja Siebertz. „Wenn Luis spielt, sind wir mit ihm auf dem Eis!“

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Nadja Siebertz

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