Baller League, Icon League und Co. und der klassische Amateurfußball

Das Jahr 2024 war das Jahr der Kleinfeld-Fußballligen in Deutschland. Die Baller League absolvierte zwei Spielzeiten in Köln, die Icon League eine Spielzeit in Düsseldorf.

Eine Vielzahl von prominenten (Ex-)Sportstars, Influencern etc. spielte aktiv mit, coachte oder unterstützte die Mannschaften. Die Streaming-Zahlen waren stark und die Sponsoren standen Schlange. Die Baller League schloss zuletzt eine hohe Finanzierungsrunde ab und expandiert nach Großbritannien und die USA. Bei all dem Glanz und Glamour wird aber häufig vergessen, woher das Spielermaterial kommt: im Wesentlichen aus den Amateurligen. Dies führte zu Konflikten zwischen Clubs, Spielern und Baller League (Die sportrechtlichen Dimensionen der Baller League, SpuRt 2025, 41).

Vielfältige juristische Probleme

Im Aufsatz „Die sportrechtlichen Dimensionen der Baller League“ (SpuRt 2025, 41) diskutieren Markus Meier und Kamil Niewiadomski die Probleme für Vereine und Verbände aus vereins-, verbands- und arbeitsrechtlicher Perspektive und geben Gestaltungstipps, ob und wie Einsatzmöglichkeiten in Kleinfeldligen begrenzt werden dürfen.

Hinweis für den Spielbetrieb

Clubs ab den Regionalligen aufwärts werden in der Regel eine Tätigkeit in Kleinfeldligen generell untersagen können. Für Amateurvereine dürfte eine generelle Untersagung nicht möglich sein, eine Untersagung im begründeten Einzelfall hingegen schon.

Den gesamten Beitrag finden Sie unter beck-online.de oder im aktuellen Heft 1/2025 der SpuRt.

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Kamil Niewiadomski

Kamil Niewiadomski

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