Vertragsrecht

Die Corona-Pandemie und die sich daraus ergebenden Folgen stellen Unternehmen derzeit vor große Herausforderungen. Neben den Herausforderungen, den Gesundheitsschutz der Beschäftigten sowie die kurz- und mittelfristige Liquidität sicherzustellen, sind Unternehmen typischerweise über eine Vielzahl von vertraglichen Beziehungen mit Geschäftspartnern verbunden. Durch Corona ergeben sich zahlreiche Fragestellungen bzgl. dieser Vertragsbeziehungen.

  • Welche Verträge sind von Corona betroffen? In welchen Vertragsbeziehungen können erhebliche Risiken schlummern bzw. besonders schwerwiegende Folgen drohen?
  • Enthalten die Verträge selbst Regelungen für Ausnahmefälle, etwa Klauseln zu „höherer Gewalt“ o.ä.? Bestehen in diesem Zusammenhang Mitteilungs- bzw. Informationspflichten dem Vertragspartner gegenüber?
  • Welche Maßnahmen können ergriffen werden oder wurden bereits ergriffen, um die Einhaltung vertraglicher Verpflichtungen soweit als möglich sicherstellen zu können? Wurde das nachvollziehbar und so umfassend wie möglich dokumentiert?
  • Sind Vertragspartner frühzeitig über mögliche Störungen im Vertragsablauf informiert worden, damit diese ihrerseits Maßnahmen zur Verhinderung oder Limitierung möglicher Schäden treffen können?
  • Kann unter Umständen auf Versicherungsschutz zurückgegriffen werden?

Diese und weitere Fragen dürfen Unternehmen nicht aus den Augen verlieren, um nicht noch zusätzlich zur ohnehin schwierigen Situation „unliebsame“ Überraschungen zu erleben. Sie sollten daher nicht den sprichwörtlichen Kopf in den Sand stecken, sondern proaktiv mögliche Auswirkungen der Corona-Pandemie auf bestehende Verträge prüfen lassen, um so noch rechtzeitig Maßnahmen, zur Verhinderung oder Begrenzung vertraglicher Risiken ergreifen zu können.

Für viele Mandanten sind wir derzeit schon intensiv in der Beratung zur Bewältigung der aktuellen Situation tätig.
Wir unterstützen Sie ebenfalls gerne mit unserer rechtlichen Expertise.

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Dr. Christoph Naendrup, LL.M.

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