IT-Recht | Datenschutz

Von Unternehmensseite wird zur Beherrschung der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf die tägliche Geschäftspraxis in erheblichem Umfang auf eine verstärkte Digitalisierung und Auslagerung geschäftlicher Tätigkeiten reagiert. Die deutlich verstärkten Bemühungen zur Schaffung von Home-Office-Arbeitsmöglichkeiten sind dabei nur ein Beispiel für die zunehmende Technisierung des Arbeitsalltages als Folge der Pandemie.

Für Unternehmen ist es von zentraler Bedeutung die nicht selten nunmehr im Eiltempo zu forcierende oder gar nachzuholende Digitalisierung und Schaffung neuer Prozesses rechtlich sauber aufzusetzen. Nur auf diese Weise lassen sich insbesondere datenschutz- und datensicherheitsrechtliche Risiken beherrschen und auch mögliche Abhängigkeiten von Dienstleistern begrenzen. Gerade im Bereich der vielfach angebotenen Cloud-Services können andernfalls erhebliche Risiken schlummern.

Ein Beispiel, welches die IT-rechtliche Komplexität von zunächst trivial anmutenden elektronischen Diensten veranschaulicht, bildet etwa das Thema Videokonferenzen. Hier reicht die Bandbreite mögliche Probleme über den Einsatz US-amerikanischer Anbieter und einen Transfer personenbezogener Daten in ein sog. Drittland, Strafbarkeitsrisiken bei voreiliger Nutzung von Aufzeichnungsfunktionen bis hin zu mangelhafter Vereinbarung angemessener Servicelevel zur Sicherstellung eines produktiv verlässlichen Service.

Gerne wird bei laufenden IT-Projekten derzeit anbieterseitig bei auftretenden Verzögerungen der vermeintliche Corona-Trumpf „höher Gewalt“ gezogen, was die ohnehin oftmals eng getakteten Prozesse von Auftraggebern erheblich belastet. Spätestens seit Bekanntwerden der Corona-Pandemie sind insoweit vertragliche Vorkehrungen zu treffen und Risiken klar zu verteilen.

Rechtliche Überraschungen lauern auch bei Pandemie-bedingten Anpassungen der eigenen Geschäftstätigkeit. Gerade Gewerbetreibende mit stationärer Ausrichtung unterschätzen nicht selten die Einführung elektronischer Serviceangebote, die vor allem im Verbraucherumfeld häufig umfangreichen Regularien unterliegen. Exemplarisch herauszugreifen ist etwa das sehr ausdifferenzierte Verbraucher- und Kundenschutzrecht im Bereich E-Commerce.

Beratungsschwerpunkte:

  • Hard- und Softwarebeschaffung
  • Cloud Services, Software as a Service (SaaS), Infrastructure as a Service (IaaS)
  • IT-Entwicklungsprojekte und Outsourcing
  • Softwareurheberrecht und Patente
  • Software Asset Management (SAM), und Beratung bei Lizenzaudits
  • E-Commerce und mobile Dienste einschließlich App-Erstellungs- und App-Nutzungsverträge
  • Online-Vertriebskonzepte
  • Online-Marketing
  • Industrie 4.0 und Smart Data, insbesondere Prozessautomatisierung, Robotik und künstliche Intelligenz
  • E-Mobility
  • IT-Vergaberecht, insbesondere EVB-IT
  • Datenschutz-Compliance und Datensicherheit
  • Datenschutzmanagement, Beratung im Krisenmanagement nach Datenpannen oder Cyber-Security-Vorfällen
  • Mitarbeiterdatenschutz einschließlich IT-rechtliche Aspekte von Betriebsvereinbarungen
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Dr. Sascha Vander, LL.M.

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