Privates Baurecht

Die Corona-Pandemie stellt Bauherren, Bauunternehmen sowie sonstige am Bau Beteiligte vor viele und bislang unbekannte Herausforderungen und Fragestellungen. Insbesondere dürften folgende Fragen von Bedeutung sein:

  • Wie wirken sich behördliche Pandemiepläne, die Erkrankung oder die Quarantäne von Beschäftigten, Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung oder gar die Schließung der Baustellen auf die bauvertraglichen Beziehungen und den Bauablauf aus?
  • Berechtigt die Corona-Pandemie den Auftragnehmer dazu, die Arbeiten – jedenfalls zeitweise – einzustellen bzw. welche Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Baustelle sind dem Auftragnehmer abzuverlangen? Kann die Corona-Pandemie einen Anspruch auf Verlängerung der Ausführungsfristen gewähren und welche formalen Voraussetzungen müssen insoweit erfüllt sein?
  • Gibt es Mehrvergütungs-, Entschädigungs- oder Schadensersatzansprüche für infolge der Corona-Pandemie eintretende Bauablaufstörungen?
  • In wessen Verantwortungsbereich fallen Lieferengpässe und wer trägt etwaige Mehrkosten aufgrund von Materialpreiserhöhungen?
  • Gibt es Möglichkeiten für die jeweiligen Vertragsparteien, sich vom Vertrag vollständig zu lösen und welche Risiken entstehen dadurch?
  • Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf derzeit und in naher Zukunft abzuschließende Verträge oder öffentliche Ausschreibungen aus?

Die dynamische Entwicklung der letzten Tage und Wochen erfordert es, das tagespolitische Geschehen fest im Blick zu haben, um schnelle und pragmatische Lösungen zu finden.

Für viele Mandanten sind wir derzeit schon intensiv in der Beratung zur Bewältigung der aktuellen Situation tätig.
Wir unterstützen Sie ebenfalls gerne mit unserer rechtlichen Expertise.

News zum Themenbereich

Zurück

IHR Ansprechpartner

Nils Mrazek

Nils Mrazek

Mail: n.mrazek@cbh.de
Fon: +49 221 95 190-64
ZUM PROFIL

Öffentliches Bau- und Planungsrecht

Die derzeitigen Maßnahmen zur Bewältigung der Corona Krise haben auch Einfluss auf das öffentliche Bau- und Planungsrecht und stellen insbesondere Behörden und Vorhabenträger vor ständig wechselnde Herausforderungen.

Regelmäßig wird es um die folgenden Fragstellungen gehen

  • Ist es unter Geltung der derzeitigen Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens überhaupt noch möglich, Öffentlichkeitsbeteiligungen durchzuführen ?
  • Welchen Einfluss haben die derzeitigen Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens auf vor ihrem Beginn bereits laufende Verfahren zur Öffentlichkeitsbeteiligung ?
  • Kann- und wenn ja – unter welchen Voraussetzungen auf einen Erörterungstermin in Planfeststellungsverfahren verzichtet werden ?
  • Ist die Verlagerung von Arbeitsplätzen in das private Wohnumfeld baurechtlich zulässig?

Für vielen Mandanten sind wir derzeit schon intensiv in der Beratung zur Bewältigung der aktuellen Krise tätig.
Gerne unterstützen wir auch Sie und Ihr Projekt bei der Bewältigung von krisenbedingten Fragestellungen.

News zum Themenbereich

IHRE Ansprechpartner

Dr. Tassilo Schiffer

Mail: t.schiffer@cbh.de
Fon: +49 221 95 190-84
ZUM PROFIL
Stefan Rappen

Stefan Rappen

Mail: s.rappen@cbh.de
Fon: +49 221 95 190-80
ZUM PROFIL